OPEN GREEN VOICES AWARD 2019
(in memoriam Simon Schott)

Unser alljährlicher Gesangs-Nachwuchs-Wettbewerb für Sängerinnen und Sänger aus und um München und der Region Oberbayern, bei dem sich neue Talente mit einem Song einer Jury vorstellen können, fand am 6.4.2019 im Gemeindesaal der Friedenskirche München-Trudering statt.

Es war ein Abend voller schöner Musik und toller Stimmen!

Wir gratulieren den Gewinnern:
  • 1. Platz: Helena Decker
  • 2. Platz: Stefanie Neubert
  • 3. Platz: Alexandra Bleicher
Preisverleihung
Die Teilnehmer und die Jurymitglieder Tamiko Green und Naomi Isaacs

Die BegleitbandUnsere Band, von der die Sängerinnen und Sänger souverän begleitet wurden: Dennis Meyerding, Quirin Braun, Raphael Stimmer und Jennifer Green

Das Publikum
Die Veranstalterin Joy C. Green, neben ihr Dennis Steinke, der durch den Abend führte, und ein aufmerksames Publikum


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Unser Wettbewerb findet in memoriam SIMON SCHOTT statt, der von 2002 bis 2010 aktiv in unserer Jury mitwirkte.                  
          
WER war SIMON SCHOTT?

Simon SchottSimon Schott (* 28. November 1917 in Dorfen; † 30.1.2010 in München) war Barpianist und Autor. Nach dem 2. Weltkrieg blieb er von 1945 bis 1960 in Paris und arbeitete dort als Barpianist in verschiedenen Clubs des Montmatre, die letzten Jahre in der legendären „Harrys New York Bar“. Dort traf er viele berühmte Schauspieler, Autoren und Musiker, die seinen Lebensweg stark beeinflussten und inspirierten. 1960 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in München nieder. Er schrieb und publizierte von 1951 bis zu seinem Tod 25 Bücher. Darunter Kinderbücher, Science Fictions, Krimis, Liebesromane und Musikfachbücher („So spielen sie Barpiano“, „Pop singen - so machen es die Profis“). 
Sein Romantic-Thriller "Das Bildnis der Alice Famworth" wurde vom ZDF mit dem "Preis der Leseratten" ausgezeichnet.

Simon Schott komponierte unzählige Musikstücke, von denen nur einige wenige publiziert wurden. Den größten musikalischen Erfolg erlangte sein Werk „Qu‘il etait doux“, das 1956 mit dem Edith Piaf Preis de la Chanson ausgezeichnet wurde.

In den Jahren 2002 bis 2008 veröffentliche er vier CDs mit Barpianomusik bei Organic Records: „Simon Schott plays your favourite evergreens“.

Ab dem Jahre 2002 stellte er sich dem Institutes Green Voices in München als Namenspatron zur Verfügung und unterstütze zu Lebzeiten aktiv den nach ihm benannten, jährlich ausgelobten Preis zur Förderung von Gesangsnachwuchstalenten, den „Simon Schott Preis“, der in den Folgejahren bayernweites Ansehen erlangte und über seinen Tod hinaus erhalten bleiben sollte.

Simon Schott wurde einem breiteren Publikum bekannt durch vielfältige Artikel in Tages- und Boulevardpresse und durch Fernseh- und Hörfunkauftritte ( u.a. in der "NDR Talkshow" oder bei "Boulevard Bio"). Das Bayerische Fernsehen drehte in seiner Reihe „Lebenslinien“ zwei Dokumentationen über sein Leben.

Bis zu seinem Tod spielte er jeden Abend zur Tea Time von 17 bis 20 Uhr in der Bar oder der Lobby des Münchener Kempinski Hotels Vier Jahreszeiten. Im März 2010 wurde er im Familiengrab in Dorfen beigesetzt.


 
 
 
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